Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsverein Langen/Egelsbach e. V.

  • Der ADFC Langen/Egelsbach hat über 420 Mitglieder (Stand Herbst 2025). Deshalb haben wir Gewicht, wenn wir uns für ein fahrradfreundliches Langen und Egelsbach einsetzen. Wir machen Lobbying fürs Fahrrad und Aktionen für bessere Radinfrastruktur. Über 3000 Langener Bürgerinnen und Bürger haben zwischen 2021 und 2024 den Radentscheid für eine bessere Radinfrastruktur in Langen mit ihrer Unterschrift unterstützt. Auf unsere Initiative wurde ein ehrenamtlicher „Radverkehrsbeauftragter“ der Stadt Langen installiert. Wir haben ein Radverkehrskonzept mit dem Ziel “Fahrradstadt Langen” entwickelt, das regelmäßig aktualisiert wird. 

  • Radverkehrsbeauftragter

    Eine lange Forderung des ADFC wurde erfüllt: Die Stadt Langen hat einen Radverkehrsbeauftragten. Er heißt David Distelmann und er füllt die Schnittstelle zwischen Bürgern und Stadtverwaltung aus. Bei Fragen, Anregungen, Beschwerden u.s.w. zur Radinfrastruktur in Langen erreicht man ihn: radlangen(at)web.de

  • Der ADFC Langen/Egelsbach kämpft für eine bessere und sicherere Infrastruktur für Radfahrende und auch für Fußgänger. Um die Forderungen auf eine noch breitere Basis zu stellen, arbeitet eine Arbeitsgruppe des ADFC, die sich mit der Verkehrspolitik befasst, zusammen mit Umweltverbänden. Unter dem Namen ViLE - “Verkehrswende Initiative für Langen und Egelsbach” wird die Diskussion gebündelt. Auch Personen, die das Ziel unterstützen, aber in keinem Verein Mitglied sind, sind willkommen.

    Der ADFC hat ein anspruchsvolles Radverkehrskonzept für die Stadt Langen entwickelt. Informationen zum bisherigen Radverkehrskonzept 2.0 siehe seitlichen Link. Dieses wurde von ViLE weiterentwickelt und der Stadtverwaltung übergeben.

  • Radverkehrskonzept 2.0  
  • Über 3000 Langenerinnen und Langener unterzeichneten Forderungen für bessere Infrastruktur für Radler und Fußgänger.

    Die Verkehrswendeinitiative Langen/Egelsbach (ViLE) hat mit überwältigender Resonanz über 3.000 Unterschriften für den Radentscheid Langen gesammelt. Diese beeindruckende Unterstützung verdeutlicht das starke Engagement der Bürgerinnen und Bürger für eine nachhaltige Verkehrspolitik.Langen schließt sich damit einer stetig wachsenden Gemeinschaft von Städten an, die aktiv Maßnahmen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs ergreifen. Städte wie Frankfurt, Darmstadt und Offenbach haben bereits Radentscheide durchgeführt und konnten seither bedeutende Verbesserungen in der Infrastruktur erreichen.

    „Darauf können die Langenerinnen und Langener sehr stolz sein, sind wir doch damit bundesweit die erst zweite Stadt unter 50.000 Einwohnern, die diese hohe Hürde nimmt“, betont David Distelmann, Vertrauensperson des Radentscheids und Langens ehrenamtlicher Radverkehrsbeauftragter. Größere Städte müssten im Vergleich einen prozentual geringeren Anteil an Unterschriften sammeln, was den Erfolg von Langen umso bemerkenswerter mache.

    Die symbolische Übergabe der Unterschriften erfolgte im Rahmen einer Fahrraddemo am Samstag, dem 29. Juni 2024. Vor dem Rathaus wurden die Unterschriften offiziell Bürgermeister Prof. Jan Werner und erstem Stadtrat Stefan Löbig übergeben.


    Nach juristischer Prüfung hat die Stadt den Radentscheid jedoch aus formalen Gründen abgelehnt, es kam nicht zu einem Bürgerentscheid. Ein Teil der Unterschriften entsprach nicht voll den Anforderungen. Die Formulierungen im Bürgerentscheid enthalten zum Teil Forderungen, für die nicht die Stadt, sondern Land und Bund zuständig sind.
    Nach Ablehnung des Bürgerbegehrens bekräftigten die Initiatoren ihren Wunsch, die Diskussion um eine bessere Radverkehrsinfrastruktur konstruktiv fortzusetzen und gemeinsam mit der Stadt und den politischen Gremien tragfähige Lösungen zu entwickeln.
    „Unser Ziel war und ist es, die Bedingungen für den Radverkehr in Langen spürbar zu verbessern – und zwar in einem offenen und sachlichen Dialog“, erklärt David Distelmann, eine der Vertrauenspersonen des Radentscheids und ehrenamtlicher Radverkehrsbeauftragter der Stadt.
    Unbestritten bleibt, dass Langener Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift ein starkes Signal für besseren Radverkehr gesetzt haben. Dies entspricht fast 10 % der Wahlberechtigten der Stadt. Diese breite Unterstützung zeigt den Wunsch nach sicherer, moderner und umweltfreundlicher Mobilität.

  • Nach Ablehnung des Radentscheids im Dezember 2024 hat VILE den Dialog mit allen Fraktionen und dem Bürgermeister gesucht. Ein wiederkehrendes Anliegen in diesen Gesprächen war, konkrete und schnell umsetzbare Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr zu benennen.

    Dieser Wunsch wurde aufgenommen: Es wurde eine Sammlung mit über 50 sogenannten „Quick Wins“ erarbeitet. Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, die alle mit geringem Aufwand und Kosten umsetzbar sind – meist genügt etwas Farbe auf der Straße oder ein Schild.

    Da diese Themen in den Zuständigkeitsbereich des Ersten Stadtrates fallen, wurde dieser gebeten, die Umsetzung dieser Vorschläge zu unterstützen und begleiten.

    Außerdem wurden die Fraktionen und die relevanten Vereine über die Vorschläge informiert.

    Die Maßnahmen werden in einer “Verkehrslenkungsgruppe” mit Fachleuten der Verwaltung und mit dem Radverkehrsbeauftragten besprochen und präzisiert. Inzwischen werden alle Quick Wins von der Verwaltung auf ihre Machbarkeit geprüft und - soweit möglich - nach und nach umgesetzt.

  • Newsletter

    Der ADFC Langen/Egelsbach gibt mehrmals jährlich einen Newsletter heraus, die ADFC Info. Mitglieder erhalten die ADFC Info automatisch. Wer Interesse hat, vom ADFC Langen/Egelsbach regelmäßig informiert zu werden, bitte Mail an info(at)adfc-langen.de.
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